Spielemesse 2008 - die ersten Eindrücke

Der erste Tag der Spielemesse in Essen ist vorbei und hier mal einige Eindrücke:
Das Spiel zum Wasauchimmer: Ein anhaltender Trend bei den Spieleneuheiten ist “Das Spiel zum Buch” oder “Das Spiel zum Film” oder “Das Spiel zum Computerspiel”.  In diesem Jahr werden wir zum Beispiel mit Verspielungen von Der Name der Rose, Der Schwarm, Der [...]

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Der erste Tag der Spielemesse in Essen ist vorbei und hier mal einige Eindrücke:

Das Spiel zum Wasauchimmer: Ein anhaltender Trend bei den Spieleneuheiten ist “Das Spiel zum Buch” oder “Das Spiel zum Film” oder “Das Spiel zum Computerspiel”.  In diesem Jahr werden wir zum Beispiel mit Verspielungen von Der Name der Rose, Der Schwarm, Der Hexer von Salem, Age of Empires III oder Tintenherz beglückt. Klar gab es das schon immer, doch früher waren “Das Spiel zum Film” eher ein Siegel für ein - sagen wir mal - eher einfach gestricktes Spiel, so was wie Mensch-ärgere-dich-nicht mit Filmfigürchen, doch inzwischen sind die Verspielungen von anderen medialen Vorlagen nicht nur auf die Schnelle zusammengestückelte unausgereifte Spiele, sondern meist recht anspruchsvolle Werke, die auch eine gewisse Spieltiefe bieten - erfolgreichstes Beispiel hierfür ist nachwievor das Spiel zu “Die Säulen der Erde“.

Aus alt mach neu: Auch erblicken in diesem Jahr viele Spiele als rundumerneuerte Wiederveröffentlichung das Licht der Spielemesse. So findet sich eine ganz neue Risiko-Version auf der Messe, die nun weniger glücksabhängig sein soll und bei der man auch wieder Länder angreift oder erobert. Zum 60. Geburtstag bekommt der Klassiker Scrabble ein neues Design, jetzt in hipper, transparenter Web2.0-Optik. Und für die um Wörter streitende Spieler (Loriot-Freunde erinnern sich noch an die klassische “Hundnase”) gibt es jetzt auch extra einen Scrabble-Duden. Und auch der Quiz-Klassiker Trivial Pursuit kommt jetzt als TRIVIAL PURSUIT CHOICE auf den Markt: Hier sind die Fragekarten durch einen elektronischen Handheld ersetzt worden, der sich auch übers Internet mit Fragen aufladen läßt.

Warteschlangen: Der Geheimtipp der Messe ist wohl nicht wirklich geheim, wenn man sich die Länge der Schlange anschaut: Am Lookout-Stand wo Uwe Rosenbergs ausgezeichnetes Agricola (hier eine Rezension) und vor allem die Neuheit “Le Havre” zu haben waren, waren zwei schier endlose Schlagen, die ich auf der Spielemesse in der Art und Weise noch nicht erlebt habe - das toppt sogar die langen Schlangen an der Kasse kurz nach 10 Uhr. Mal schauen, ob da morgen ein Durchkommen ist. Relativ entspannt ging es hingegen an den zahlreichen Spieltischen zu. Hier war - gerade bei den großen Verlagen - die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, auch mal einen Tisch zum Spielen zu ergattern.

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EIN KOMMENTAR ZUM FAKE

  1. Ecki hat diese würzigen Worte am on 23. Oktober 2008 hinzugefügt| Permalink

    Das hört sich doch schon gut an. Ich kann in diesem leider nur am Wochenende nach Essen kommen. Habe ich bisher eigentlich meist vermeiden können. Ich hoffe nur, dass ich nicht erdrückt werde, wenn jetzt schon lange Schlangen zu finden sind.

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