Mac Gerdts ist der Kopf hinter Spielen wie Antike oder Hamburgum und in diesem Jahr kommt sein neues Spiel “Die Prinzen von Macchu Piccu” auf den Markt. Zwei bis fünf Spieler schlüpfen in die Rolle von alten Inka-Prinzen, die eigentlich ihre Stadt vor den anrückenden Spaniern schützen sollen. Eigentlich deshalb, weil es auch eine andere Siegmöglichkeit gibt: Entweder versucht man durch Opfergaben die Götter freundlich zu stimmen, was dann dafür sorgt, dass die Stadt für die Spanier unentdeckt bleibt, oder man schafft es nicht und dann kommen die Spanier und der Spieler mit dem meisten Gold (viel Gold = glückliche Spanier) gewinnt das Spiel.
Während des Spiels können auf 15 Aktionsfeldern Waren produziert oder getauscht werden, neue Inkas auf den Plan gesetzt werden oder Priester oder Jungfrauen können Lamas zugunsten des Schutzgottes geopfert werden. Es gibt nicht nur zwei unterschiedliche Siegbedingungen, sondern die eigenen Aktionen wirken sich auch auf die Mitspieler aus, wie Mac Gerds in einem Interview mit Reich-der-Spiele erklärt:
Immer wenn produziert oder geopfert wird, sind alle Spieler aktiv dabei, die im jeweiligen Stadtviertel eigene Arbeiter, oder im jeweiligen Tempelbezirk eigene Priester und Jungfrauen platziert haben. Mit unserem Spielzug lassen wir also auch die anderen Spieler gemeinsam mit uns produzieren und mit uns opfern.
Insgesamt macht “Die Prinzen von Macchu Piccu” einen sehr interessanten Eindruck, auch von der Ausstattung her sieht es sehr vielversprechend aus: Über 200 Holzteile finden sich in der Schachtel, hinzu kommen noch zahlreiche Marker und Karten.
Weitere Infos zu Die Prinzen von Macchu Piccu:
Tags: Die Prinzen von Macchu Piccu, Mac Gerdts, PD Verlag, Spielemesse 2008







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