Messe-Neuheit: The Circle

Auf der heutigen Neuheitenschau der Spielemesse in Essen bin ich auf eine bisher noch recht unbekannte Messeneuheit gestoßen, die auf den ersten Blick sich auch spannend anhört: The Circle aus dem Verlag c4/creative cell aus Essen. Nicht nur das Spiel ist neu, sondern auch der Verlag ist wohl sehr jung, The Circle ist das erste [...]

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The Circle (c) c4Auf der heutigen Neuheitenschau der Spielemesse in Essen bin ich auf eine bisher noch recht unbekannte Messeneuheit gestoßen, die auf den ersten Blick sich auch spannend anhört: The Circle aus dem Verlag c4/creative cell aus Essen. Nicht nur das Spiel ist neu, sondern auch der Verlag ist wohl sehr jung, The Circle ist das erste Brettspiel.

Wir befinden uns im viktorianischen Zeitalter und das Spiel dreht sich um die superböse Geheimorganisation “The Circle”, die die Welt unterjochen will. Gut, dass zwei bis sechs Spieler in die Rolle von sechs Geheimdiensten schlüpfen können, um dem “Kreis” in die Quere zu kommen. Dabei werden vor allem Spione eingesetzt, die bestimmt Sonderfähigkeiten haben oder auch “The Cirlce” infiltrieren können - dafür bekommt der Spieler dann Siegpunkte. Und Spione kann man vor allem mit Geheimnissen an den Geheimdienst binden, doch diese sind ein knappes Gut.

Doch nicht nur Infiltration ist eine Möglichkeit, man kann auch Leute aus der Führungsetage des Circles verhaften. Das bringt Siegpunkte, aber nicht nur dem Spieler, sondern auch der Geheimbund wird dadurch aufgeschreckt und verstärkt seine Bemühungen und bekommt daher auch Siegpunkte. Und das ist eine spannende Sache: Denn das Spiel ist vorbei, wenn ein Spieler oder “The Circle” 20 Punkte haben, es können also auch die Bösen gewinnen - und dann gewinnt nicht der Spieler mit den meisten Punkten, sondern der Spieler, der dem Geheimbund am wenigsten geschadet hat, und das ist der Spieler mit der geringsten Punktzahl.

The Circle SpielsituationThe Circle macht auf den ersten Blick einen sehr interessanten Eindruck, weil alle Spieler zwar Konkurrenten sind, aber gleichzeitig gegen einen Gegener spielen. Auch der Spielemechansimus mit dem Zeitrad, das die jeweiligen Aktionen in einer Phase mitbestimmt, hört sich gut an. Von der grafischen Seite her ist es sehr stimmig zum gewählten Szenario umgesetzt. Auch dieses Spiel sollte man sich auf der Messe mal anschauen.

Das Spiel kostet knapp 29,- Euro, ist auf der Messe am Stand von c4 (Halle 4, Stand 68) erhältlich und nach der Messe nur über die Webseite des Verlages. Dort finden sich auch noch weitere Fotos des Spiels und die Spielregeln.

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