Zur Essener Spielemesse bringt der Spieleverlag nicht nur Cuba (hier nährere Infos) heraus, das zweite Brettspiel zur Messe führt uns nach Hamburg. Hamburgum, das in Zusammenarbeit mit PD-Verlag erscheint, spielt im Hamburg des 17. Jahrhunderts; zwei bis fünf Spieler buhlen als Hamburger Familien nicht nur um Geld und Macht, sondern vor allem um Prestige - denn der Spieler mit den meisten Prestigepunkten gewinnt das Spiel.
Dieses Prestige steigt mit Spenden für den Bau von sechs Hamburger Kirchen. Sind diese Kirchen fertiggestellt, endet das Spiel. Für den Bau der Gotteshäuser können Baustoffe und Geld gespendet werden. Ans Geld kommt man durch Handel - am besten über den Seeweg. Und von dem Geld kann man sich dann mit Baustoffen eindecken - diese sind aber nicht nur für den Kirchenbau gut. Auch Schiffe und Gebäude wollen gebaut werden und benötigen Baustoffe. Daher muss man immer abwägen, wie viel seiner Ressourcen man in den wirtschaftlichen Ausbau steckt und wie viel in die Kirchenspenden.
Das Spiel funktioniert dabei gänzlich ohne Zufallselemente, es kommt ganz allein auf die Strategie und Taktik der einzelnen SpielerInnen an, aber die Vielfalt der Auswahlmöglichkeiten “lässt jede Partie anders verlaufen”, sagt Mac Gerdts, der Autor von Hamburgum, in einem Interview mit Reich der Spiele.
Auch das Spielmaterial ist sehr schön, der Spielplan basiert auf einer historischen Karte von Hamburg, und das Baumaterial ist auch aus echten Materialen, so “bestehen zum Beispiel die Kirchenglocken aus echtem Metall und die Ziegelsteine aus echtem Ton”, wie Mac Gerdts im Interview verrät.
Hamburgum gehört zu den Spielen, die man sich auf der Essener Spielemesse auf jeden Fall anschauen sollte,vor allem wenn man Strategiespiele liebt. Wer mehr Infos will, findet auf der Webseite des PD-Verlages schon mal die Spielregeln.
Tags: Brettspiel, Spiele-News, Spielemesse 2007






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