AMIGO-Neuheiten: Patrizier und Gangster

Auch beim Spieleverlag AMIGO Spiele gibt es zur Spielemesse in Essen einige Neuerscheinungen, von denen ich hier zwei Brettspiele vorstelle:
Patrizier: Bei diesem Spiel für 2-5 Personen schlüpfen die SpielerInnen in die Rolle von Baumeistern. Es geht darum, möglichst hohe Patriziertürme (ein Beispiel hierfür der Florentiner Palazzo Vecchio) zu errichten, den Ruhm dafür einzustreichen und mit [...]

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Auch beim Spieleverlag AMIGO Spiele gibt es zur Spielemesse in Essen einige Neuerscheinungen, von denen ich hier zwei Brettspiele vorstelle:

Patrizier (c) AMIGOPatrizier: Bei diesem Spiel für 2-5 Personen schlüpfen die SpielerInnen in die Rolle von Baumeistern. Es geht darum, möglichst hohe Patriziertürme (ein Beispiel hierfür der Florentiner Palazzo Vecchio) zu errichten, den Ruhm dafür einzustreichen und mit möglichst vielen Ruhmpunkten das Spiel zu gewinnen. Dabei bauen die SpielerInnen gemeinsam an den Türmen in unterschiedlichen Städten, für jeden Bau bekommt der Spieler auch noch Auftragskarten, die weitere Bauvorhaben möglich machen, aber auch für die Schlußwertung wichtig sind. Sind in einer Stadt alle möglichen Türme fertig gebaut, erhält der Spieler mit den meisten Stockwerten im höchsten Turm viele Ruhmespunkte (hängt von der Stadt ab), der Spieler mit den meisten Stockwerken im zweithöchsten Turm bekommt auch noch ein paar Punkte. Sind alle Türme gebaut, werden die Punkte zusammengezählt, und zusätzlich noch Sonderpunkte durch die Auftragskarten hinzugezählt - gewonnen hat dann die Person mit den höchsten Ruhmespunkten. Das Spiel macht einen schönen Eindruck und die Regeln scheinen auch nicht allzu schwierig zu sein, so dass ein leichter Einstieg ins Spiel gelingt. Wer schon mal einen genaueren Einblick haben will: Der Spiele-Autor Michael Schacht hat auf seiner Webseite eine interaktive Einführung in das Spiel.

Gangster (c) AMIGO SpieleGangster. Kleiner Zeitsprung in die 1930er Jahre. Im verruchten Chicago spielen 2 bis 5 SpielerInnen in der Rolle von Gangsterbossen, die möglichst viel Einfluß zu gewinnen. Gangster geht über drei Durchgänge, die jeweils mit einem Tag der Abrechnung enden. Ist ein Spieler an der Reihe, muss er eine von zwei möglichen Aktionen durchführen: Fahren oder ausladen/Einladen. Wer sich für Fahren entscheidet, kann sich mit seinem Gangsterauto, den Zahlen auf den Bewegungskarten
entsprechend, von Bezirk zu Bezirk begeben. Ausladen/Einladen gibt den Spielern die Chance, ihre Gangster in den verschiedenen Bezirken zu positionieren, feindliche Bösewichte im Kofferraum
verschwinden zu lassen oder die unliebsamen Rivalen wieder auszuladen. Mit Sonderkarten kann man sein Auto dabei aufwerten, diese bekommt man, wenn man feindliche Gangster nicht in einem anderen Bezirk ablädt, sondern ein Herz für Fische zeigt und sie im Hafenbecken deponiert…. Gangster macht von der Grafik her einen guten Eindruck, das Spiel hört sich auch spannend an und verfügt wohl über einen hohen Ärgeranteil, so dass man nicht vor sich hinspielt. Sollte man sich auf jeden Fall auch mal anschauen.

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