Tipps für den Weihnachtseinkauf

Hups, schon wieder kurz vor knapp und es fehlen noch Geschenke? Wer (wie der Autor dieser Zeilen) auch eher zu den Geschenke-auf-den-letzen-Drücker-Besorgern gehört, freut sich da natürlich immer wieder auf ein paar Anregungen. Und Spiele verschenken, das geht auch immer. Wer auf der Suche nach ein paar ordentlichen Spielen ist, kann auch im Netz fündig [...]

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Hups, schon wieder kurz vor knapp und es fehlen noch Geschenke? Wer (wie der Autor dieser Zeilen) auch eher zu den Geschenke-auf-den-letzen-Drücker-Besorgern gehört, freut sich da natürlich immer wieder auf ein paar Anregungen. Und Spiele verschenken, das geht auch immer. Wer auf der Suche nach ein paar ordentlichen Spielen ist, kann auch im Netz fündig werden. So hat das Brettspiel-Blog eine Reihe mit Weihnachtsgeschenktipps online gestellt und auch bei spieletest.at findet sich eine Auswahl an Spielen.

Auch ich möchte einige Spiele vorstellen, die man zu Weihnachten und sonstigen Festivitäten gerne mal verschenken kann oder sich schenken lassen kann. Ich sortiere diese Spiele mal grob nach Preisklassen, ich denke, der Preis spielt bei der Auswahl von Geschenken nach wie vor eine große Rolle. Die Spiele sind alle schon etwas älter, dafür aber durch mehrere Spielrunden erprobt und daher kann ich sie mit wirklich gutem Herzen weiterempfehlen. Und hier sind sie, meine Geschenktipps:

Günstige Spiele (bis 10 EUR)

  • Bohnanza: ein wirklich schönes Handelsspiel rund um verschiedene Bohnensorten - und hier steht das Handeln und Feilschen im Vordergrund, also ein sehr kommunikatives Spiel. Es gibt auch meherere Ergänzungen, sinnvoll ist hier bei größeren Runden das Erweiterungsset, die ganzen anderen Erweiterungen kann man sich dann noch später zulegen.
  • Anno Domini  (c) Abacus-VerlagAnno Domini: Hier kommt es drauf an, historische Ereignisse richtig in eine zeitliche Reihe zu legen. Das Kartenspiel ist auch für Wenig-Spieler ein schöner Zeitvertreib, eine ausführliche Rezension zu dem Spiel habe ich hier geschrieben. Es gibt 18 verschiedene Themen-Sets, die sich auch miteinander kombinieren lassen. Normalerweise liegt der Preis bei 10 bis 12 Euro, aber bei Amazon.de gibt es einige Sets bereits für 7,99 Euro.

Mittlere Preisklasse (10-20 EUR)

  • San Juan: Eines der besten Kartenspiele. Bis zu vier Personen versuchen die Hauptstadt von Puerto Rico (siehe auch weiter unten) aufzubauen. Man schlüpft in verschiedene Rollen, kann Gebäude bauen, Waren produzieren und verkaufen und vieles mehr. Eine ausführliche Rezension gibt es von mir hier.
  • Sankt PetersburgSankt Petersburg: In diesem Karten-/Brettspiel geht es darum, möglichst viel Einfluß am Zarenhof von Sankt Petersburg zu gewinnen. Es gibt vier Arten von Karten: Handwerker, Gebäude, Adelige und Aufbaukarten, die einen spülen Geld in die Kasse, die anderen bringen Siegpunkte für die Wertung. Ein schönes, stimmiges Spiel für bis zu vier Personen, dass auch 2004 den Deutschen Spielepreis gewann.

Höhere Preisklasse (20 EUR und mehr)

  • Puerto Rico [c) ALEA SpielePuerto Rico führt die Bestenliste der Spielecharts an. Zu Recht. Die Spieler müssen versuchen mit Gebäuden und Plantagen möglichst viele Punkte zu machen und schlüpfen dabei in verschiedene Rollen. Puerto Rico ist quasi der große Bruder von San Juan, ist etwas komplexer, dauert auch ein wenig länger aber es lohnt sich wirklich. 2002 gewann dieses Spiel den Deutschen Spielepreis.
  • Die Macher ist ein Politikspiel. Die bis zu fünf Spieler schlüpfen in die Rollen von Bundestagsparteien und müssen natürlich Wahlen gewinnen. Dies ist eins der komplexesten Spiele, die ich kenne, Spielrunden können schon mal bis zu vier Stunden dauern. Also eher was für Spiele-Freaks, aber wer sich mal drauf eingelassen hat, wird’s toll finden. Das Spiel ist schon älter, 2006 ist eine Neuauflage erschienen und im “gut sortierten” Spielwarenladen erhältlich (z.B. bei allgames4you.de )
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